Angebotsvergleich mit digitalem Preisspiegel
Einzelpreise, Zuschläge und Gesamtkosten gemeinsam bewerten.
Eingehende Angebote prüft Corlis auf Vollständigkeit und stellt sie in einer Matrix gegenüber — inklusive Zuschlägen wie Werkzeug, Fracht und Verpackung. Die Best-Price-per-Position-Berechnung zeigt, ob eine Aufteilung günstiger ist als die Vollvergabe.
Angebote sind selten direkt vergleichbar: unterschiedliche Zuschläge, Einheiten, Lieferzeiten und Optionen verwässern den reinen Preis. Corlis prüft jedes Angebot automatisch auf Vollständigkeit und bringt alle in eine gemeinsame Matrix — Lieferant gegen Position. Zuschläge wie Tooling, Fracht, Verpackung oder Zertifizierung werden getrennt ausgewiesen und mitgerechnet. Die Best-Price-per-Position-Logik berechnet, welche Verteilung auf mehrere Lieferanten wirtschaftlich optimal ist, und legt damit die Grundlage für Cherry-Picking. Bei Unklarheiten fordert der Einkauf gezielt nach, ohne den Vergleich zu verlassen.
Ein Preisspiegel stellt dieselben Positionen für mehrere Lieferanten gegenüber. Damit er eine Entscheidung trägt, müssen Menge, Einheit, Leistungsumfang und Preisbasis übereinstimmen. Danach werden Zusatzkosten einbezogen. Ein fehlender Preis ist keine kostenlose Position; eine andere Verpackungseinheit ist noch kein günstigeres Angebot. Solche Unterschiede werden vor der Vergabe geklärt.
Der niedrigste Einzelpreis ist deshalb nicht automatisch das wirtschaftlichste Gesamtangebot. Im unten gezeigten Rechenbeispiel kehrt die Fracht den Preisvorteil um. Liefertermin, technische Eignung und weitere Entscheidungskriterien müssen zusätzlich beurteilt werden. Die einheitliche RFQ-Anfrage schafft die Vergleichsgrundlage; Vergabe und Decision Pack halten fest, warum am Ende ein Angebot gewählt wurde.
Warum der Einzelpreis nicht reicht
| Kosten | Angebot A | Angebot B |
|---|---|---|
| Einzelpreis | 12,00 € | 12,50 € |
| 100 Stück | 1.200,00 € | 1.250,00 € |
| Fracht | 90,00 € | 20,00 € |
| Gesamt | 1.290,00 € | 1.270,00 € |
Was der Vergleich zeigt
- Automatischer Vollständigkeitscheck je Angebot
- Vergleichsmatrix Lieferant × Position
- Getrennter Ausweis und Einrechnung aller Zuschläge
- Best-Price-per-Position: optimale Verteilung berechnen
- Nachforderungen bei Unklarheiten direkt aus dem Vergleich
Häufige Fragen zum Angebotsvergleich
- Ist der günstigste Lieferant automatisch der Gewinner? Nein. Der Vergleich liefert eine Entscheidungsgrundlage. Technische Eignung, Lieferzeit und weitere Anforderungen werden zusätzlich zum Preis bewertet; die begründete Vergabe liegt beim Einkauf.
- Wann lohnt sich eine Aufteilung auf mehrere Lieferanten? Wenn der Vorteil je Position die zusätzlichen Kosten und den Koordinationsaufwand trägt. Prüfen Sie insbesondere Fracht, Mindestmengen und Lieferbedingungen für die tatsächliche Aufteilung.
Wie steuerbar ist Ihr Einkauf heute?
Sechs Fragen, eine ehrliche Einordnung Ihrer Einkaufsreife — oder ein diagnostischer Blick auf Ihre konkrete Situation. Kein Pitch, sondern ein Gespräch darüber, wo der größte Hebel liegt.